Hilfsmittel
Hilfsmittel sind eine wichtige Unterstützung im Alltag und ermöglichen vielen Muskelkranken Selbständigkeit, welche sie ohne Hilfsmittel nicht (mehr) erreichen würden. Rund um dieses Thema stellen sich immer wieder die gleichen Fragen:
- Warum wird dieses Hilfsmittel finanziert und jenes nicht?
- Warum bekomme ich eine Kostengutsprache aber mein Kollege nicht?
Antworten zu Fragen der Unterstützung und Finanzierung durch IV und AHV haben wir gerne für Sie zusammengestellt:
Entscheidend für die Finanzierung von Hilfsmitteln durch IV und AHV sind die Lebenssituation und die Definition von Behinderung, respektive Invalidität durch die jeweiligen Versicherungen. Grundsätzlich ist zwischen Kostengutsprache oder Finanzierung der IV (bis zum Erreichen des Rentenalters) und der AHV (ab Erreichen des Rentenaltes) zu unterscheiden. Die Hilfsmittel müssen für beide Versicherungen einfach, zweckmässig und wirtschaftlich sein. Beide Versicherungen haben je eine Liste, die abschliessend umschreibt, welche Hilfsmittel finanziert werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
IV – Erwerbsfähigkeit
Wer Hilfsmittel benötigt, um weiter erwerbstätig zu sein oder seinen Aufga-benbereich ausüben zu können (Haushalt, teilweise auch ehrenamtliche Tätigkei-ten), wie auch Hilfsmittel für Schulung, Ausbildung und für das Erlernen des Hilfsmitteleinsatzes, hat Anspruch auf Kostenübernahme der IV. Weiter können Hilfsmittel beantragt werden um den All-tag möglichst selbständig zu bewältigen.Für diese zwei Bereiche gibt es unterschiedliche Hilfsmittellisten. Je nach Hilfsmittel werden diese aus dem Depot der IV abgegeben oder können neu gekauft werden. Viele Hilfsmittel (vor allem teurere) werden leihweise abge-geben (IV-Entscheid genau lesen). Bei der Erstanmeldung für die Finan-zierung muss ein Formular der zustän-digen kantonalen IV-Stelle ausgefüllt werden.
Basisinformationen zu Hilfsmitteln der IV
Versicherte der IV haben im Rahmen einer vom Bundesrat aufgestellten Liste einerseits Anspruch auf Hilfsmittel, die sie benötigen, um weiter erwerbstätig oder in ihrem bisherigen Aufgabenbereich (z. B. als Haus¬frau oder Hausmann) tätig bleiben zu können, aber auch auf Hilfsmittel, die für die Schulung, Ausbildung und funktionelle Angewöhnung benötigt werden.
Anderseits haben Versicherte der IV auch Anspruch auf Hilfsmittel, die sie brauchen, um ihren privaten Alltag möglichst selbständig und unabhän¬gig zu bewältigen. Dazu gehören Hilfsmittel für die Fortbewegung, für die Herstellung von Kontakten mit der Umwelt und für die Selbstsorge.
Die aktuellsten Merkblätter sowie ein Formular zur Anmeldung von Hilfsmitteln sind unter folgendem Link zu finden
AHV – Existenzbedarf
In der Schweiz wohnen und eine AHV-Rente oder Ergänzungsleistungen beziehen sind die Grundvoraussetzungen, um Hilfsmittel von der AHV finanziert zu bekommen.Wer bereits Hilfsmittel der IV bezieht hat weiterhin Anrecht auf diese Leistungen solange die Voraussetzungen erfüllt sind. Hilfsmittel, die zur Erwerbstätigkeit von der IV finanziert wurden, werden also nicht weiter bezahlt. Die Liste der Hilfsmittel der AHV ist um einiges kürzer als jene für die Alltagsgestaltung der IV. Auch bezahlt die AHV in der Regel 75% der Nettokosten. Beim Bezug von Ergänzungsleistungen ist es möglich, dass diese den Restbetrag oder einen Teil davon übernimmt. Die Anmeldung erfolgt bei der Ausgleichskasse, die die Altersrente ausbezahlt.
Hilfsmittel der AHV
Auch die AHV kennt Hilfsmittel: Wenn Sie Altersrentnerin oder Altersrentner sind und vor der Erreichung des AHV-Rentenalters keine Hilfsmittel der IV bezogen haben, können Sie einen Anspruch auf einen Beitrag an bestimmte Hilfsmittel der AHV geltend machen.
Sie haben Anspruch auf Hilfsmittel der AHV, wenn Sie eine Altersrente oder Ergänzungsleistungen beziehen und in der Schweiz wohnen. Die Aus¬gleichskassen und ihre Zweigstellen sprechen die Hilfsmittel zu.
Haben Sie vor Erreichen des AHV-Rentenalters Hilfsmittel der IV oder einen Kostenbeitrag zu deren Anschaffung erhalten, so haben Sie nach Erreichen des AHV-Rentenalters weiterhin Anspruch auf diese Leistungen, solange die Voraussetzungen erfüllt sind.
Die AHV übernimmt ohne Rücksicht auf Einkommen und Vermögen in der Regel 75 % der Nettokosten für folgende Hilfsmittel:
- Perücken
- Lupenbrillen
- Sprechhilfegeräte für Kehlkopfoperierte
- Gesichtsepithesen
- Orthopädische Mass-Schuhe und orthopädische Serien-Schuhe, Rollstühle ohne Motor
Die aktuellsten Merkblätter sowie eine Anmeldung für Hilfsmittel der AHV sind unter folgendem Link zu finden
Wenn niemand zahlt?
Wenn weder IV noch AHV Ihr Hilfsmittel finanziert, können Sie vor Erreichen des Rentenalters ein Gesuch an Pro Infirmis stellen. Nach Erreichen des Rentenaltes ist Pro Senectute zuständig. Auch Gesuche an andere Organisationen wie Stiftung Cerebral, Love Ride oder die Schweizerische Muskelgesellschaft sind möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.ahv-iv.ch
Hier haben wir für Sie weiterführende Informationen und Links zu Themen Mobilität und Selbständigkeit zusammengetragen.
Hilfsmittel für die Mobilität
Die Zahl der Fahrzeuge für Menschen mit Behinderung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. So gibt es eine Reihe kompakter Familienwagen, die genügend Platz bieten, um einen Rollstuhl problemlos zu transportieren. Sie sehen nicht mehr aus wie ein Rollstuhltransporter, sondern eher wie ein moderner Minivan.
- Die Invalidenversicherung hat ein Merkblatt dazu herausgegeben: Merkblatt IV
- Der TCS hat zum Thema einen Ratgeber herausgegeben. Ratgeber TCS
- Die Strassenverkehrsabgabe/Motorfahrzeugsteuer untersteht dem kantonalen Recht und wird somit unterschiedliche reduziert. Eine Zusammenstellung dazu gibt es von der Schweizerischen Paraplegikervereinigung: Erlass Motorfahrzeugsteuer SPV
Fahrzeugumbau
Um mobil zu sein, muss man jedoch nicht unbedingt ein neues Auto kaufen. Der Fahrzeugumbau ist für behinderte Menschen eine echte Alternative. Hierdurch können individuelle Anpassungen vorgenommen werden, die die selbstständige Fortbewegung im Alltag erleichtern. Zudem sind Fahrzeugumrüstungen für behinderte Menschen oftmals günstiger als ein Neuwagen. Durch den behindertengerechten Fahrzeugumbau können Betroffene dennoch selbst am Strassenverkehr teilnehmen.
Das Auto wird dabei ganz auf ihre Bedürfnisse angepasst. Von Einstiegshilfen über die Anpassung von Sitzschienen bis hin zu Lenkhilfen steht heute ein breites Angebot zur Verfügung, um das Auto entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Fahrers einzurichten.
Autolifte
Auf dem Automarkt existieren verschiedene Autoliftsysteme, welche je nach Modell des Autos und auf dieBedürfnisse der Fahrerin/des Fahrers zugeschnitten sind. Hier ein kurzer Überblick.
Kofferraum-Lift
Mit diesem Lift ist das Verstauen des Rollstuhls oder anderer schweren Geräten, wie zum Beispiel einem Swiss Trac, in den Kofferraum mühelos. Eine hohe Ladekante stellt kein Problem dar.
Schwenklift
Der Schwenklift ist halb automatisch und benötigt zusammengefaltet nur 30 Zentimeter Platz. Die Plattform ist für den Rollstuhlfahrer durch ein Seitenschutzgeländer sowie zwei Abrollsicherungsklappen gesichert. Der Schwenklift ist ideal für Institutionen und Fahrdienste.
Linearlift
Personen im (Elektro-) Rollstuhl – auch Selbstfahrer – können dank diesem Lift sicher und komfortabel in ihr Fahrzeug ein- und aussteigen.
Dieser Lift lässt sich für den Heck- oder Seiteneinstieg einbauen. Die im oberen Bereich durchsichtige Hubplattform sorgt für die nötige Sicht des Fahrers. Alle Bewegungsabläufe werden über Drucktasten gesteuert, auf Wunsch mit Fernbedienung. Der vollautomatische Lift ist geeignet für den Einbau in Kleinbusse. Der Platz im Innenraum wird durch dieses Gerät eingeschränkt.
Kassettenlift
Der bequeme Ein- und Ausstieg für Personen mit (Elektro-) Rollstühlen in Grossraumlimousinen lässt sich mit dem Kassettenlift sicher bewältigen.
Der sehr flach gebaute Lift wird seitlich unter die Schiebetüre eingebaut. Er garantiert grösstmögliche Bodenfreiheit, im Innenraum entsteht kein Platzverlust. Die Steuerung erfolgt über Drucktasten, für die Sicherheit sorgen eine Wegfahrsperre, Warnblinkleuchten und eine automatische Abrollsicherungsklappe. Der Kassettenlift eignet sich für den Einbau in die Fahrzeugmodelle Mercedes-Benz V, VW Transporter und ähnliche Modelle.
Fahrzeugkauf
Flottenrabatt bei der Anschaffung eines Personenwagens
Viele Fahrzeugimporteure gewähren bei der Neuanschaffung eines Fahrzeugs und auf Vorweisen eines Behinderungs-Nachweises Rabatte für Personen, die behinderungsbedingt die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benützen können. Verschiedene Hilfsorganisationen wie Pro Infirmis, Stiftung Cerebral, Procap, Schweiz. Paraplegiker Vereinigung oder Multiple Sklerose Gesellschaft haben mit den Herstellern Flottenrabatte vereinbart. Sie sollten vor dem Kauf eines Fahrzeugs kontaktiert werden.
Fahrstunden
Wenn eine versicherte Person einen von der IV-anerkannten Anspruch auf ein Fahrzeug hat, besteht die Möglichkeit, dass von der IV eine gewisse Anzahl Fahrstunden übernommen werden.
Findet die Fahrschule mit einem bereits individuell umgebauten Auto statt, gewähren manche Fahrlehrer einen Rabatt.
Strassenverkehrssteuer
Die Mobilität wird zwar, vor dem Hintergrund der aktuellen Umweltsituation, heute nicht mehr ungefragt als positiver Wert aufgefasst, schon gar nicht diejenige, die sich im Strassenverkehr ausdrückt. Niemand aber, welcher politischer Richtung er/sie sich auch zuschlagen mag, hat bis heute bestritten, dass es zumindest eine erwünschte Art von Mobilität und Strassenverkehr gibt; die Autofahrten nämlich, die es stark körperbehinderten Personen überhaupt erst erlauben, sich grossräumig fort zu bewegen und bestimmten Aktivitäten nachzugehen.
Folgerichtig herrscht denn auch weit herum Konsens, dass in solchen Fällen ganz oder teilweise Motorfahrzeugsteuererlass zu gewähren sei, zumindest den Menschen mit Behinderung, die wirtschaftlich nicht sehr gut situiert sind. Nachstehend vermitteln wir eine Übersicht darüber, wie dieser Grundsatz von den einzelnen Kantonen in die Praxis umgesetzt wird.
Die folgenden Aussagen gelten in allen Fällen und werden unter den einzelnen Kantonen nicht mehr speziell wiederholt.
– Jeder Kanton kennt eine Form von Motorfahrzeugsteuererlass für Behinderte.
– Zur Erlangung der Steuerbefreiung muss ein schriftliches Gesuch gestellt werden, meistens an das kantonale Strassenverkehrsamt, wo auch weitere Auskünfte erhältlich sind
– Dem Gesuch müssen Dokumente, Arztzeugnis, IV-Bescheinigung, Steuerausweis (wenn nach den finanziellen Verhältnissen gefragt wird) beigelegt werden, welche als Belege für die Berechtigung dienen.
– Die Steuerbefreiung wird nur gewährt, wenn der/die Gesuchsteller/-in aufgrund der Behinderung auf das Fahrzeug angewiesen ist.
– In den meisten Fällen ist die Gewährung des Erlasses an eine Einkommensgrenze gebunden (eine originelle Abwandlung dieses Grundsatzes ist die Verknüpfung des Steuererlasses mit der Grösse und Leistungsstärke des Fahrzeugs.
Weitere Auskünfte geben die kantonalen Strassenverkehrsämter.
Zollrückvergütung
Motorfahrzeuge für Menschen mit einer Behinderung sind zollfrei. Die Schweizer Paraplegiker Vereinigung hat dazu ein Merkblatt mit allen wichtigen Informationen verfasst. Merkblatt
Auf dem Markt existieren verschiedene Anbieter von Rollstuhlfahrzeugen. Hier ein kurzer Überblick, welcher jedoch nicht abschliessend ist.
Cerebral/Europcar
Die Stiftung Cerebral und Europcar lancieren eine nationale Autovermietung
Bis jetzt war es in der Schweiz eine schwierige Angelegenheit, stunden- oder tageweise ein Auto zu mieten, in dem auch Menschen im Rollstuhl transportiert werden können. Mit einem nationalen Autovermietungs-Projekt möchten die Stiftung Cerebral und Europcar dies ändern. Institutionen, aber natürlich auch Familien mit einem körperbehinderten Familienmitglied sollen so eine einfache Möglichkeit erhalten, behindertengerechte Autos mieten zu können.
Aktuell stehen 20 rollstuhlgängige Mietfahrzeuge an 7 Europcar-Standorten rund um grosse Schweizer Städte für Institutionen, Familien, aber auch Hilfsorganisationen, Entlastungsdiensten etc. bereit. Da die Stiftung Cerebral die behinderungsbedingten Mehrkosten für die Mietfahrzeuge übernimmt, entstehen den Nutzern keine höheren Mietkosten, als wenn sie ein normales Auto mieten würden.
Weiterführende Informationen unter Mietauto Europcar
Orthotec
Unsere Mietwagen sind auf dem neuesten Stand der Technik. Je nach Behinderung haben wir das perfekte Fahrzeug für Sie in unserer Flotte.
Damit Sie immer mobil sind und auch bleiben.
Die Anmiet- und Rückgabestation der Fahrzeuge ist an unserem Standort in Nottwil.
Nähere Informationen zum Angebot finden Sie unter www.orthotec.ch
Spitex-mobil
Spitex-Mobile ist ein Projekt der Kinderspitex Schweiz. Sie stellt Familien und Gruppen mit behinderten Kindern Fahrzeuge zur Verfügung, in denen nebst einem Liege-Buggy oder Rollstuhl bis zu fünf Personen Platz finden. Die Familien müssen dabei nur die Benzinkosten übernehmen. Sämtliche Fahrzeuge werden von einer regionalen Garage gewartet, sind einfach zu bedienen und verfügen über eine Vollkasko- sowie eine Insassen-Versicherung. So kann die Gruppe sicher und ohne Sorgen unterwegs sein.
Luzerner Kerzenziehen
Ein Fahrzeug (Ford Transit) kann für den Transport von behinderten Menschen im Rollstuhl zu äusserst vorteilhaften Bedingungen gemietet werden. Der/die Fahrer/in muss selber organisiert werden (Ausweis Kat. B).
Es können maximal 5 Rollstühle transportiert werden und zusätzlich 3 Mitfahrer. Alternativ finden mit einem Zusatzsitz 4 Rollstühle und zusätzlich 4 Mitfahrer im Auto platz. Bitte beachten Sie, dass nur 3 grössere Elektrorollstühle transportiert werden können.
Informationen und Reservationen:
Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK)
Sekretariat Luzern
Maihofstrasse 95c
6006 Luzern
T. +41 41 418 70 18
Fahrdienste/Tixi
Für Menschen mit Behinderung sind Fahrdienste von grosser Bedeutung. Sie ermöglichen ihnen eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung ihrer Aktivitäten und erleichtern ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Ob mal eben schnell zum Shopping, ins Kino, zum Treffen mit Freunden, zum Arzt, zur Schule oder zum Arbeitsplatz – für Menschen ohne Behinderung ist der Transport von A nach B verhältnismässig einfach. Man setzt sich ins Auto, in den Bus oder in den Zug und erreicht in kurzer Zeit den Zielort.
Behindertenfahrdienste unterstützen die Integration
Für Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität bis hin zu einer schweren Behinderung gestaltet sich dieses Vorhaben wesentlich hindernisreicher. Wenn sie kein eigenes Fahrzeug lenken können oder der öffentliche Verkehr nicht barrierefrei nutzbar ist, sind sie auf die Unterstützung von Behindertenfahrdiensten angewiesen.
Behindertenfahrdienste spielen eine wichtige Rolle bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft. Denn der eingeschränkte Bewegungsradius führt vielfach zu einer Isolation der Betroffenen. Mit dem Transport durch Behindertenfahrdienste ist eine Integration leichter zu erreichen, er ermöglicht Menschen mit Behinderung mehr Mobilität und Unabhängigkeit, Integration und letztlich auch ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben daheim.
Fahrdienste zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit
Die Transportdienste für Menschen mit Behinderung sind in der Schweiz regional organisiert. Sie werden von verschiedenen Dienstleistern übernommen, die Menschen mit Behinderung zur Arbeit oder zu Ausbildungsstätten und Schulen fahren sowie zu;
- Veranstaltungen jeglicher Art
- zum Einkaufen
- zu privaten Besuchen
- zu Ausflugszielen
- zu Freizeitaktivitäten
- oder zum Arzt, zur Rehabilitation, zur Kur.
Ein Angebot an Fahrdiensten nach Regionen geordnet
Region Bern:
- BETRADI, Trogmattweg 18, Postfach, 3506 Grosshöchstetten, 031 711 22 11, 031 832 06 43
- BETAX Mobilität für Behinderte, Stöckackerstrasse 60, 3018 Bern 14, 031 990 30 80, 031 990 30 95
- EasyCab Behindertentransport GmbH, Felsenaustr. 17, 3004 Bern, 031 302 35 40, 031 302 35 80
- Stiftung Behindertentransport Kanton Bern, Schwarztorstrasse 32, 3000 Bern 14, 031 387 55 65
- Behinderten Transport, Oberhardstrasse 17, 4900 Langenthal, 062 922 66 66
- Handi Cab Seeland, Ringstrasse 31, 2560 Nidau, 032 332 40 20
- Allround-Taxi, Neumattstrasse 12, 3700 Spiez, 033 654 10 38
Region Graubünden:
- Mobilita, Hartbertstrasse 10, 7000 Chur, 081 250 58 40
- Behinderten Taxi Davos, Hauptstrasse 14, 7494 Davos Wiesen, 081 416 73 73
Region Innerschweiz:
- ARCHE Behindertenfahrdienst Obwalden, Ramensbergerstr. 2, 6060 Ramersberg, 041 660 83 59
- Fahrdienst Luzern – SRK Sektion Luzern, Museggstr. 14/1, 6004 Luzern, 041 418 70 18
- TIXI Seetal, Hohenrainstrasse 2, 6280 Hochdorf, 041 914 22 22, 041 914 22 23
- SRK Schwyz, Schmiedgasse 1, 6430 Schwyz, 055 460 35 35
- Rollstuhl Taxi Innerschwyz, Bahnhofplatz 9, 6440 Brunnen, 041 825 40 70
- LU TIXI, Rollstuhltaxi Luzern, Ebenaustrasse 22, 6048 Horw, 041 240 37 37
- TIXI Zug, General-Guisan-Strasse 22, 6300 Zug, 041 711 84 84, 041 711 84 59
- Verein Behinderten Taxi March Höfe, Wägitalerstrasse 22, 8854 Siebnen, 0848 80 44 80
- SRK Unterwalden, Nägeligasse 7, 6370 Stans, 041 660 75 27
- Verein Glarner Rollstuhltaxi, Brugghof 13, 8867 Niederurnen, 055 610 14 32
- SRK Zug, General-Guisan-Strasse 22, 6300 Zug, 041 710 54 00
- Rols Dienstleistungen, Bachtalen 1, 6020 Emmenbrücke, 041 280 80 77
- Rollstuhl TIXI Amt Sursee/Willisau/Entlebuch, Meierhöfliring 15, 6017 Ruswil, 0848 849 477
Region Ostschweiz:
- SRK Thurgau, Rainweg 3, 8570 Weinfelden, 071 626 50 87
- Verein Behindertenbusse Kreuzlingen, Postfach 2220, 8280 Kreuzlingen, 0791755050
- Behindertenfahrdienst Arbon, Rebhaldenstrasse 13, 9320 Arbon, 071 440 15 15
- SRK Schaffhausen, Zweigstrasse 2, 8200 Schaffhausen, 052 625 06 43
- Verein Behindertenbusse Frauenfeld, Zürcherstrasse 84, 8500 Frauenfeld, 0527202240
- SRK St.Gallen, Marktplatz 24, 9004 St-Gall 4, 071 227 99 66
- TIXI Verein Rapperswil – Jona, Flurstrasse 30, 8645 Jona, 055 210 90 91
- TIXI Rheintal, Trogenerstrasse 33a, 9450 Altstätten, 071 761 18 18
- TIXI Fürstenland, Postfach 149, 9501 Wil, 071 952 66 66
- TIXI Appenzell, Mohres 3, 9056 Gais, 071 793 39 33
- Stiftung Mobilita Graubünden, Hartbertstrasse 10, 7000 Chur, 081 250 58 40
- TIXI Sarganserland Werdenberg, Fallweg 6, 9479 Oberschan, 081 735 19 60
- TIXI Toggenburg, Postfach 24, 9630 Wattwil, 071 988 60 30, 071 988 60 30
- TIXI St.Gallen, Industriestrasse 13, 9008 St.Gallen, 071 244 14 34, 079 601 08 14
Region Nordschweiz:
- SRK Kanton Solothurn, Ringstrasse 17, 4600 Olten, 062 207 02 44
- TIXI Aargau, Almuesenacherstrasse 4, 5506 Mägenwil, 056 406 13 63
- SRK Aargau, Hauptstrasse 69, 5070 Frick, 062 865 62 00
- IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel, Schlossstrasse 11, 4102 Binningen, 061 426 98 00
- rollimobil – Das Basler Mietauto für Rollis, Schlossgasse 11, 4102 Binningen, 061 426 98 15, 061 426 98 05
- Verein Rollstuhl Fahrdienst, Ringstrasse West 19, 5600 Lenzburg
- Behindertenfahrdienst Rheinfelden, Habsburgerstasse 78, 4310 Rheinfelden, 061 831 16 61
- INVA-Mobil, Grabackerstrasse 6, 4500 Solothurn, 032 622 88 50
- Verein Behindertenbus Region Zofingen VBRZ, Mittlere Bühnenbergstrasse 13, 4665 Oftringen 2, 079 129 84 63
- BTB Behinderten-Transport GmbH, Leimgrubenweg 16, 4053 Basel, 061 666 66 66
Region Tessin:
- Ti Aiuto servizio trasporti Sagl, Via Calprino 7, 6900 Paradiso, 0787996166
- STB, Via Tommaso Rodari 6, 6500 Bellizona, 091 825 55 88, 079 431 26 23
- Transporti Sorriso, Via San Martino 13, 6850 Mendrisio, 077 409 50 44
- S.T.C. Transporti disabili, Via Maggio 11, 6900 Lugano, 079 214 92 6
- rete duo uno, Via Bartolomeo Varenna 1, 6600 Locarno, 091 751 21 21
- La Girandola Trasporti di Jarno Beffa, Via Bernasconi 35, 6850 Mendrisio, 079 239 88 53
- Società Samaritani Bodio-Personico-Pollegio, 6743 Bodio, 091 864 13 34, 079 221 46 06
- Associazione Jase, Via Passeggiata 11, 6853 Ligornetto, 076 426 54 20
- Associazione Ti Accompagna, Casella Postale 76, 6883 Novazzano, 091 930 85 64
- Servizio Assistenza al Prossimo, 091 630 54 37, 076 386 57 97
- Sezione samaritani Biasca, Via Mongheria 4, 6710 Biasca, 091 862 14 46
- Altair – Associazone Luganese – Trasporto Andicappali e Invalidi, Via Loreto 8, 6900 Lugano, 091 994 50 50
Region Westschweiz:
- Transport Handicap Vaud, 20, av. Gratla Paille, 1018 Lausanne, 021 648 53 54
- Confort Handicap, Rue Saint-Germain 31, 1030 Bussigny, 079 257 14 16
- Transport Handicap Riviera, Chemin du Petit Clos 4, 1800 Vevey, 021 925 93 07
- Transport pour personnes handicapées, Chemin du Vernay 72, 1196 Gland, 022 361 20 27
- Fondation Foyer-Handicap, Rue des Caroubiers 3 bis, 1227 Carouge, 022 794 52 52
- Behindertentaxi Kleeblatt, Bietschgärtenstrasse, 3942 Raron, 027 932 23 57
- Vachoux Limousine Service, Route de Vernier 138, 1214 Vernier, 022 518 00 43
- Association Transport Handicap, Rue de la Piscine 10, 1950 Sion, 027 323 90 00
- EasyAidService Sàrl, Chemin du Petit-Clos 11, 1615 Bossonnens, 079 911 24 24
- AAA Ambulances Service, route des Tattes d’Oie 93, 1260 Nyon, 022 994 24 44
- MaiandiC’ap, Route de Saint-Julien 184, 1228 Plan-les-Ouates / Genève, 022 361 21 51, 079 745 21 91
- Mobile Service, Route de Saint-Julien 297, 1258 Perly, 079 606 27 60
- Handicool, Route de l’Isle 1, 1148 Villars-Bozon
- Handicab Services Sion, Rue du Scex 49 a, 1950 Sion, 027 323 90 00
- Fondation · Transport pour personnes handicapées, Rue du Simplon 7, 1207 Genève, 022 328 03
Region Liechtenstein:
- Liechtensteiner Behinderten-Verband LBV, Wiesengass 17, 9494 Schaan, 004233900515
Region Zürich:
- welte personen transporte GmbH, Postfach 44, 8614 Bertschikon, 079 253 54 76, 044 935 49 68
- Verein Rollstuhlbus Zürcher Oberland, Zürcherstrasse 29, 8620 Wetzikon, 044 932 64 64
- SRK Zürich Fahrdienst, Kronenstrasse 10, 8006 Zürich, 044 360 28 30
- Sabomobil, Stettbachstrasse 127 G, 8051 Zürich, 079 342 41 63
- Behinderten Reisen Zürich, Mühlezelgstrasse 15, 8047 Zürich, 044 272 40 30, 044 272 49 10
- BTW Behindertentransport Winterthur, Postfach 414, 8401 Winterhur, 052 202 22 44
- BTW Stiftung Behindertentransport Wädenswil, Postfach 583, 8820 Wädenswil, 044 680 25 92
- BTZ – Stiftung Behindertentransport Zürich, Badenerstrasse 627, 8048 Zürich, 044 444 22 11
- TIXI Zürich, Mühlezelgstrasse 15, 8047 Zürich, 044 404 13 80, 044 404 13 81
- LZU Behindertentransport linkes Zürichseeufer, Untermosenstrasse 10, 8820 Wädenswil, 044 781 49 49, 044 786 23 47
- TIXI Säuliamt, Postfach 812, 8910 Affoltern am Albis, 044 760 14 00, 079 662 73 19
- Stiftung ProMobil Zürich, Gasometerstrasse 9, 8005 Zürich, 044 278 90 00
– Rollatour Rollstuhltransport, Remund Elnanashy, Breitestrasse 149, 8004 Winterthur, 079 408 79 79
Überregional:
- Spitex-Mobile, Bahnhofstrasse 17, 9326 Horn, Tel. 071 846 88 60, info@spitex-mobile.ch
Rollstühle
Beweglichkeit bleibt Lebensqualität. So vielfältig aber unser Leben ist, so verschieden sind die Anforderungen an einen Rollstuhl. Rollstühle überzeugen durch Mobilität, Komfort und ein modernes Design.
Aktivrollstühle
Leichtes Gewicht, schöne Formen, ansprechende Farben und viel Wendigkeit machen Aktivrollstühle zum perfekten Begleiter für Abenteurerinnen und Entdecker. Sie ermöglichen ein selbständiges Fortbewegen, unterstützen durch massangefertigte Rollstühle in jeder Hinsicht optimal und können auch dem Wachstum entsprechend nachgestellt werden. Je nach Handicap erleichtern mannigfaltige Zubehör und Anbauteile die Sitzhaltung des Rollstuhls.
Kontakt/Filialen Orthoteam Kontakt/Filialen
Beratung und Verkauf Aktivrollstühle
Elektrorollstühle
Grenzen überwinden mit dem Elektro-Rollstuhl, Selbständigkeit entwickeln, Freiräume erobern, und das alles ganz alleine. Hier kann ein Elektro-Rollstuhl wertvolle Dienste tun. Die selbständige Mobilität fördert die Entwicklung, die aktive Auseinandersetzung mit der Umgebung, stillt den Wissensdurst und ermöglicht täglich neue Erfahrungen und Erkundungen. Ein optimal angepasster Sitz, der beim Ab- und Aufwärtsfahren entsprechend gekantelt werden kann, sorgt dabei für die nötige Sicherheit. Diverse Steuersysteme und Programmierungsvarianten des Elektro-Antriebs erlauben zudem die individuelle Einstellung der Fahreigenschaften des Elektro-Rollstuhls.
Weiterführende Informationen finden Sie unter: Elektrorollstühle
Pflegerollstühle
Pflegerollstühle bieten viele Verstellmöglichkeiten und eine komfortable Entlastung für die Benutzer durch die Sitzkantelung, welche stufenlos verstellt werden kann. Durch Ergänzungen können sie den unterschiedlichsten Erfordernissen angepasst werden oder mit einer orthopädischen Sitzschale kann eine stabile Lagerung erreicht werden. Die einfache Handhabung dieser funktionell und ergonomisch gestalteten Spezial-Rollstühle sind die entscheidenden Merkmale bei der Schaffung von Freiraum und eine Erleichterung für alle Beteiligten.
Weiterührende Informationen finden Sie unter: Pflegerollstühle
Elektroantriebe für Handrollstühle
Selbständigkeit entwickeln mit dem Elektro-Antrieb, Freiräume erobern, und das alles ganz alleine. Hier kann ein Elektroantrieb für einen Rollstuhl wertvolle Dienste tun. Die selbständige Mobilität fördert die Entwicklung, die aktive Auseinandersetzung mit der Umgebung, stillt den Wissensdurst und ermöglicht täglich neue Erfahrungen und Erkundungen. Diverse Steuersysteme und Programmierungsvarianten für den Rollstuhl-Elektro-Antrieb erlauben zudem die individuelle Einstellung der Fahreigenschaften.
Weiterführende Informationen finden Sie unter: Elektroantrieb
Swiss-Trac
Rollstuhlfahrende werden mit dem Swiss-Trac mobil und unabhängig!
Ohne Kraftaufwand kuppeln Sie das Zuggerät in Sekunden an Ihren Handrollstuhl. Damit sind Sie im Alltag selbstständig unterwegs, überwinden auch Absätze oder Steigungen mühelos. Auf längeren Reisen können Sie den Swiss-Trac kompakt transportieren.
Weitere Informationen zum Produkt finden Sie unter: Swisstrac
Der Swisstrac wird in der Schweiz durch verschiedene Händler vertrieben. Eine Auflistung der Anbieter finden Sie unter folgendem Link: Schweizer Swisstrac Händler
Treppenlifte
Treppenlifte können für den Innen- sowie für den Aussenbereich eingebaut werden. Die Produktepalette ist gross und reicht von einfachen Sitzliften bis hin zu Plattformliften für Elektrorollstühle. Bei der Wahl des Liftes spielt die Art der Behinderung ebenso eine Rolle wie die Treppenläge und die Bauweise der Immobilie. Auch existieren verschiedene Antriebsarten.
Informationen zu Beratung und Verkauf:
Reha-Lift Arlt Reha Lift
Promenadestr. 6
5330 Bad Zurzach
Tel. 056 249 09 55
Högg Liftsysteme AG Högg Liftsysteme
Wilerstrasse 137
CH-9620 Lichtensteig
T +41 (0)71 987 66 80
Rampen
Mobilen Rampen sind in breit gefächerten Ausführungen erhältlich und werden zum Überwinden von Stufen und Schwellen eingesetzt, beim Anbringen des Rollstuhls in Kraftfahrzeugen sowie an Orten, an denen ein Ausgleichen von Höhenunterschieden erforderlich ist. Länge und Typ der Rampe hängen von den Bedürfnissen des Benutzers ab.
Careproduct AG
Lielistrasse 85
Postfach 11
8966 Oberwil-Lieli (Ortsteil Lieli)
Verschiedene Modelle
FBT AG
Buchsistrasse 18
3367 Thörigen, Schweiz
Stefan Baur + Isabelle Glutz
Tel: +41 62 956 11 11
Mail: stefan.baur@fbt-ag.ch
Mail: isabelle.glutz@fbt-ag.ch
www.fbt-ag.ch
PROMEFA AG
Steinackerstrasse 7
CH-8180 Bülach
Tel: +41 (0) 44 872 97 79
Fax: +41 (0) 44 872 97 83
promefa@promefa.ch
www.promefa.ch
Schuheinlagen
Orthopädische Einlagen nehmen Einfluss auf die statische aber auch dynamische Belastung des Fusses. Sie stützen und führen den Fuss. Sie entlasten schmerzhafte Stellen bedingt durch Fussdeformitäten und Fehlstellungen, indem sie den Druck auf die umliegenden, beschwerdefreien Bereiche verteilen. Einlagen können je nach Problemstellung dämpfend, bettend aber auch korrigierend wirken.
Eine spezielle Form der Einlagen sind sensomotorische Einlagen. Diese reduzieren muskuläre Dysbalancen und können gezielt einzelne Muskeln aktivieren bzw. hemmen.
Der therapeutische Erfolg von Einlagen hängt sehr stark von den Schuhen ab die dazu getragen werden. Einlagen und Schuhe müssen eine Einheit bilden, da die Wirkung der Einlagen ohne passendes Schuhwerk nicht oder nur teilweise zum Tragen kommt.
Es gibt die verschiedensten Indikationen für das Tragen von Einlagen. Lassen Sie sich bei Fussproblemen von Ihrem Vertrauensarzt untersuchen und entsprechende Einlagen verordnen. Ihr Orthopädist berät Sie auch bezüglich Kostenübernahme durch Ihre Versicherung.
Beratung und Verkauf Orthopädie Friemel
Friemel AG
Badenerstr. 29
8004 Zürich
Orthesen
Orthopädische Orthesen sind äusserlich zur Anwendung kommende Schienen und Stützen, die verletzte oder eingeschränkte Strukturen am Körper führen und unterstützen. Orthesen können am ganzen Körper, also für die unteren und oberen Extremitäten sowie den Rumpfbereich (Rücken, Hals, Schulter) angefertigt und eingesetzt werden.
Orthesen sollen den verletzten bzw. kranken Körperteil führen, stützen, korrigieren, entlasten und/oder strecken und dem Patienten damit Mobilität, Selbstständigkeit und Sicherheit zurückgeben. Sie werden meist über ein Gipsmodell oder individuell nach Mass hergestellt.
Nach Operationen können sie dabei die Heilung stark unterstützen und somit auch eine schnellere Rückkehr an den Arbeitsplatz ermöglichen.
Oft können auch operative Eingriffe durch den Einsatz von Orthesen verhindert und die Beschwerden auf dem konservativen Weg behoben werden.
Orthesen werden bei Bedarf in den allermeisten Fällen durch den behandelnden Arzt verordnet und die Kosten grösstenteils durch die Versicherungen übernommen.
Weitere Informationen unter Orthesen Firma Bähler
Standorte der Firma Bähler Orthopädie Standorte Bähler
Fahrräder
Menschen mit Behinderungen und körperlichen Einschränkungen haben das gleiche Mobilitätsbedürfniss wie Menschen ohne Behinderungen. Meist erweist sich jedoch die Erfüllung des Mobilitätswunsches unter Anbetracht des Sicherheits- und Machbarkeitsaspektes als sehr schwierig. Aus diesem Grunde gibt es Dreiräder für Erwachsene die speziell für Menschen mit Behinderungen konzipiert worden sind
Dreiräder
Wenn das Fahren mit einem Fahrrad nicht mehr infrage kommt, sind Dreiräder für Erwachsene und Jugendliche oft eine passende Alternative. Mittlerweile gibt es von den Dreiradherstellern für fast jede körperliche Einschränkung das passende Dreirad, so auch für Muskelerkrankungen. Die Mobilität mit einem Dreirad trägt zur Lebensqualität der Betroffenen bei. Ausserdem kann ein Dreirad auch verhindern, dass jemand zu früh auf den Rollstuhl angewiesen ist.
Diese Dreiräder lassen sich in verschiedene Kategorien aufteilen. Es gibt Dreiräder für Behinderte, auf denen sie alleine fahren und es gibt sogar Dreiräder, auf denen man zu zweit sitzt.
Dreiräder mit Elektromotor
Dreiräder lassen sich auch mit einem Elektromotor ausstatten und unterstützen den Fahrer zusätzlich beim Pedalieren. Auf diese Weise kann der Fahrer weitere Strecken zurücklegen und auch Steigungen mit Leichtigkeit überwinden. Das Fahren mit einem Elektrodreirad fühlt sich an, wie Fahren mit Rückenwind. Für Menschen mit einer Muskelerkrankung ist ein Elektrodreirad ein ideales Fortbewegungsmittel. Weiterführende Infos unter Dreirad Zentrum
Einen Überblick über die Läden des Dreirad Zentrums mit den örtlichen Adressen finden Sie unter Kontakt/Filialen
Hilfsmittel für die Selbständigkeit
Tischlein deck dich! Leider funktioniert das nur im Märchen. Spezielle Hilfsmittel für Menschen mit Handicap können Ihnen die Küchenarbeit jedoch wesentlich erleichtern.
Menschen mit Handicap stehen beim Kochen oft vor einigen Hürden. So kann das Aufmachen von Dosen zur grossen Herausforderung werden, das Schneiden von Zutaten Probleme bereiten oder das Schälen von Gemüse mit einem herkömmlichen Schälmesser einfach unmöglich sein. Spezielle Küchenhilfsmittel erleichtern Menschen mit Handicap so machen Handgriff beim Kochen
Menschen mit eingeschrängter Kraft in Armen und Händen sind auf Hilfsmittel angewiesen, wenn sie allein kochen, essen und trinken möchten.
Für Menschen mit reduzierter Kraft in Arm und Hand sind viele Verrichtungen in der Küche kaum durchführbar. Mit vielen Hilfsmitteln können sie oft wiederkehrende Tätigkeiten selbstständig übernehmen.
Hier finden Sie Produkte, die natürliche, gelenk- und muskelschonende Bewegungsabläufe ermöglichen und Restkräfte optimal nutzen.
Die Nahrungsaufnahme ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Menschen, bei denen der Bewegungsablauf und das Bewegungsausmass durch Erkrankungen eingeschränkt ist, können der Befriedigung dieses Grundbedürfnisses nicht mehr selbst nachkommen. Sie sind bei der Einnahme des Essens auf fremde Hilfe angewiesen. Die in England entwickelte Esshilfe bietet eine optimale Hilfe, die bisher einmalig ist.
Die einzelnen Versionen 1-5 der Esshilfe sind für unterschiedliche Benutzer gedacht, die durch starkes Zittern, durch unkontrollierte Bewegungen, durch den Verlust beider Hände oder durch Bewegungsunfähigkeit des ganzen Körpers nicht mehr selbst das Essen einnehmen können. Anwendungen in verschiedenen Ländern zeigen, dass viele Menschen mit einer Körperbehinderung, die bisher auf fremde Hilfe angewiesen waren, mit Hilfe des Gerätes wieder essen können.
Die Esshilfe besteht aus einer Grundplatte, auf der ein schwenk- und drehbarer Hebelarm mit dem Besteckträger, z.B. einem Löffel, angeordnet ist. Der Hebelarm kann durch Umfassen mit der Hand, durch Drücken mit einzelnen Fingern oder mit dem Arm, oder über Fusspedale bewegt, wahlweise automatisch oder schrittweise gesteuert werden. Dabei wird nach einem, durch die konstruktiven Abmessungen festgelegten Bewegungsablauf, der Löffel in den Teller abgesenkt, die Speise aufgeschoben, der Löffel angehoben und waagerecht bis an den Mund geführt. Der Bewegungsablauf eignet sich deshalb auch für therapeutische Zwecke, z. B. für ein Mobilitätstraining.
Bei allen Anwendungen wird vorausgesetzt, dass die Speise durch einen intakten Lippenschluss vom Löffel abgezogen werden kann.
Weitere Informationen zur Neater Eater Esshilfe finden Sie unter: Neater Eater
Anbieter von Kleidung, welche speziell auf die Bedürfnisse von Personen im Rollstuhl zugeschnitten sind.
Amiamo
Der gemeinnützige Verein “amiamo” bezweckt die Förderung der Selbstbestimmung und Selbstachtung von Behinderten und deren Angehörigen, indem er die Lebenssituation dieser Menschen zu verbessern sucht. Der Verein erreicht diesen Zweck unter anderem durch die Produktion und den Vertrieb von Bekleidung, welche auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten ist und diese in ihrem positiven Selbstbild und Körpergefühl bestärkt.
Bei uns steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Wir nehmen uns Zeit für seine Anliegen und finden passende Lösungen.
Die Herstellung der auf Mass gefertigten Kleidung erfolgt in der Schweiz in Zusammenarbeit mit Lehrateliers zu fairen Preisen.
amiamo
c/o Anneli Cattelan
Merkurstrasse 9
CH-4142
Münchenstein
Tel. +0041 (0)79 800 24 40
box@kleidungamiamo.ch
Website Amiamo
Mitglieder der Muskelgesellschaft erhalten 50 Prozent Rabatt auf ihren Einkauf.
Rolli-Moden
Rolli-Moden produziert und vertreibt spezielle Bekleidung mit Funktion für Rollstuhlfahrer. Der Schwerpunkt liegt an adaptiver Mode die dem Kunden alltägliche Probleme mit sogenannter «Fußgänger-Bekleidung» abnimmt. Unsere Bekleidung wird ständig neu entwickelt und verbessert um stets die neuesten Innovationen und Trends umsetzen zu können. Wir haben exklusive Entwicklungen die wir über die Jahre Erfahrung und Erprobung ins Leben gerufen haben.
Ideen, die den Alltag von Menschen mit Behinderung erleichtern.
Der Rolli-Schnitt
Unsere Schnitte sind alle der sitzenden Haltung angepasst und somit ideal auf Ihre Bedürfnisse als Rollstuhlfahrer abgestimmt.
Rolli-Moden GmbH Website Rolli-Moden
Hortensienweg 27
D-70374 Stuttgart
Tel.: +49(0)711 – 540 1910
Fax: +49(0)711 – 540 191 150
service@rollimoden.de
Eine selbstständige Kontrolle des Umfelds ist ein wichtiger Faktor für die Selbstbestimmung und Lebensqualität eines Menschen. Ist diese Fähigkeit nicht vorhanden oder geht durch eine Beeinträchtigung der Motorik verloren, können Umfeldsteuerungssysteme wirkungsvoll helfen. Diese ermöglichen das Bedienen von Telefon, Licht, Türen, Fenstern, Unterhaltungselektronik, schaltbaren Steckdosen oder weiteren Geräten und Medien. Sie erleichtern so Menschen mit einer körperlichen Behinderung den Alltag und verhelfen dem Nutzer zu mehr Selbständigkeit sowie Selbstbestimmung. Auch die Sicherheit wird dank der ermöglichten Bedienung von beispielsweise einem Smartphone oder Telefon erhöht Diese Hilfsmittel werden im Rahmen einer individuellen Hilfsmittelversorgung ganz oder teilweise über die Invalidenversicherung (IV) bezahlt.
Je nach Anforderung und Grad der Beeinträchtigung können Umfeldsteuerungen entweder über grosse, leichtgängige und übersichtliche Tasten, per Sprachbefehl, mit einem Saug-Blas-Schalter oder direkt über den Rollstuhljoystick bedient werden. So können auch Menschen mit stark eingeschränkter Feinmotorik diese Hilfsmittel entsprechend ihren Fähigkeiten nutzen.
HouseMate
Mit dem HouseMate können Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung einfach ein Smartphone oder Tablet (Android oder iOS) bedienen. Nicht nur das: Mit HouseMate können auch Fernseher, Licht, Türen, Storen, Lift und viele andere Geräte angesteuert werden.
Die Bedienung kann dabei direkt über den TouchScreen, mittels Scanning über einen externen Schalter oder über die Steuerung des Elektrorollstuhls wie dem Joystick funktionieren. Es ist ebenfalls möglich, im Rollstuhl die Steuerung über den Joystick zu machen und vom Bett aus mit einem Schalter (Taster).
Dank dem HouseMate können Benutzer sämtliche Funktionen eines Smartphones nutzen wie Telefonieren, SMS schreiben, Erinnerungen eingeben. Je nach Bedarf können dank HouseMate auch Apps genutzt und Internetseiten besucht werden.
Lassen Sie sich beraten und lernen Sie verschiedene Hilfsmittel kennen:
Active Communication AG
Sumpfstrasse 28
CH-6312 Steinhausen
office@activecommunication.ch
www.activecommunication.ch
T +41 41 747 03 03
b-at AG
Beratung assistive Technologien
Chamstrasse 33
CH-8934 Knonau
info@b-at.ch
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T +41 44 597 50 55
Ein barrierefreier Arbeitsraum – Hilfsmittel für den Arbeits- oder Lernplatz sind Systeme, die für viele Menschen das Arbeiten und Lernen an einem Computer erleichtern oder erst möglich machen. Computereingabehilfen ermöglichen bei starken motorischen Einschränkungen die Bedienung eines Geräts. So kann beispielsweise die Computertastatur mit einem Fingerführraster einfacher benutzt werden. Oder die Bedienung des gesamten Computers geschieht statt mit den Fingern durch Sprachbefehle, Kopfbewegungen oder sogar durch blosse Augenbewegungen. Mit der Spracheingabe können auch vordefinierte Befehle abgerufen und vor allem Texte erfasst werden. Nebst den Hilfen im Bereich Computerbedienung spielt auch die Ergonomie eine zentrale Rolle bei der barrierefreien Gestaltung eines Arbeitsplatzes.
Erfahren Sie mehr über verschiedene Hilfsmittel:
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Beratung assistive Technologien
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Kommunikationshilfsmittel verleihen Menschen, die nicht oder nicht mehr sprechen können, eine Stimme. Sprechen, auf sich aufmerksam machen, Anmelden der eigenen Bedürfnisse und Mitbestimmen in einer Gruppe werden so wieder möglich. Vor allem auch im Alltag mit Betreuern, Pflegepersonal, Familie und Freunden sind Kommunikationshilfsmittel eine grosse Unterstützung.
Elektronische Hilfsmittel zur Kommunikation sind Computer und Tablets, welche geschriebenen Text in eine Sprachausgabe umsetzen. Alternative Ansteuerungen wie zum Beispiel eine Augensteuerung kommen zum Einsatz, sollte eine Ansteuerung mit den Händen nicht möglich sein. Die möglichen krankheitsbedingten motorischen und sprachlichen Einschränkungen können ausgeglichen werden. Somit wird ein weitgehend selbstbestimmtes und autonomes Leben ermöglicht.
Dynamische Kommunikationshilfsmittel
Dynamische Systeme erlauben eine Unterstützte Kommunikation fast ohne Grenzen. Die dynamische Oberfläche und die vernetzten Tastenkombinationen ermöglichen einen nahezu unendlichen Wortschatz mit nur einem Gerät. Dank der robusten Bauart, den hochwertigen Stimmen, der variablen Ansteuerung sowie den individuellen Kommunikationsstrategien und -inhalten werden diese Geräte zu einzigartigen Helfern. Den richtigen Wortschatz für einen Nutzer zu finden, ist entscheidend für den erfolgreichen Einsatz des Hilfsmittels im Alltag und muss in der Beratung individuell ausgesucht werden. Die Kommunikation mit dynamischen Systemen ermöglicht vielen unterstützt kommunizierenden Menschen mehr Unabhängigkeit und eine grössere Flexibilität im Alltag.
Mehr erfahren und die Welt der elektronischen Kommunikationshilfsmittel entdecken
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Behindertenbegleithunde werden ganz nach den Bedürfnissen seines Besitzers ausgebildet.
- Er hebt alle Sachen auf, die herunterfallen und bringt sie seinem Menschen zum Rollstuhl
- Öffnet Schubladen und Türen
- Er bringt das klingelnde Telefon oder die Brille
- Er drückt auf Kommando Licht und Liftschalter
- Hilft beim Entkleiden
- Er bringt Rollstuhl oder Gehilfe
- Er kann auf Befehl Laut geben um Hilfe zu holen
- Er leert und füllt die Waschmaschine und vieles mehr.
Verein Assistenzhundezentrum Schweiz >Link Verein Assistenzhunde
Susan Schaffner
Bifang 3
CH-5056 Attelwil
Telefon: 079 693 38 83
Le Copain Assistenzhunde >Link Le Copain Assistenzhunde
Association Le Copain
Case postale 43
3979 Grône VS
Telefon 027 458 43 93
Fax 027 458 43 39
Email: info@lecopain.ch
Bei jedem Menschen ist die richtige Wahl eines Bettes für die Qualität des Schlafes verantwortlich. Aus diesem Grund sollte man sich vor vor dem Kauf über die vielfältigen Möglichkeiten nachgedacht werden, die ein neues Bett und auch eine neue Matratze zu bieten haben. Insbesondere sind bei der Auswahl von einem Pflegebett für Menschen mit Behinderung, die länger bettlägerig oder von der Altersgebrechlichkeit betroffen sind, einige Dinge zu beachten. Denn sie sind auf eine spezielle Ausstattung des Bettes angewiesen, die ihnen und gleichermaßen ihren Pflegern die täglich wiederkehrenden Arbeiten erleichtern können. Von den herkömmlichen Betten unterscheiden sich die Pflegebetten vor allen Dingen durch die Verstellbarkeit in der Höhe, die dem Pflegenden helfen, unnötige körperliche Anstrengungen vornehmen zu müssen.
Es gibt unterschiedliche Gründe, ab wann ein Pflegebett eingesetzt werden sollte. So kann es gewählt werden, wenn Menschen von verschleiß- und krankheitsbedingten Einschränkungen in ihrer Beweglichkeit beeinträchtigt werden. Das tägliche Aufstehen vom Bett oder das Hineinlegen kann mit einem Pflegebett erleichtert werden, da es sich in der Höhe verstellen lässt. In der Regel können die Pflegebetten in der Höhe zwischen 45 und 72 Zentimetern verstellt werden. Wird dazu noch die Matratzenhöhe gerechnet, die unterschiedlich sind, wird den Betroffenen ihre gewohnte Mobilität erhalten und sie sind nicht auf fremde Hilfe angewiesen. Ebenfalls ist bei der Pflegebetten Auswahl auf die Verstellbarkeit im Kopf-, Rücken- und Fußbereich zu achten, die sich separat verstellen lassen sollten. Dies ist besonders für bettlägerige Patienten wichtig, da sie somit eine bessere Position zum Essen erhalten. Ebenso können sie durch diese separat verstellbaren Bereiche besser lesen oder fernsehen. Auch ist das Verstellen für therapeutische Übungen oder für eine erforderliche Umlagerung des Patienten wichtig, um so die Schmerzen oder ein Wundliegen zu verhindern.
Von Vorteil bei einem Pflegebett ist, wenn die Verstellung mit Federkraft oder elektrisch erfolgen kann. Damit kann der Pflegebedürftige auch selbst einmal seine Position verändern und ist nicht ständig auf die Hilfestellung von Dritten angewiesen.
Die Unterschiede bei Pflegebetten
Auf dem Markt wird ein schier unendlich großes Angebot an Pflegebetten geboten und genauso staffeln sich hierbei die Preise. Beträchtlich sind die Preisunterschiede bei den Pflegebetten. Zurückzuführen sind die enormen Preisunterschiede vor allem auf die verwendeten Materialien und technischen Ausstattungen. Pflegebett werden angeboten, die nur einen kleinen Funktionsumfang bieten, die nur eine einfache Technik enthalten und aus preiswerten Materialien gefertigt sind.
Das vollkommene Gegenstück wird dagegen bei Pflegebetten geboten, die mit einer aufwändigen Technik, einem großen Funktionsumfang und mit hochwertigen Materialien sowie umfangreichen Zubehörteilen ausgestattet sind. Dabei werden alle Möglichkeiten zum Verstellen, mit einem Elektromotor betrieben. Selbst die Lagerfläche ist hierbei vierfach geteilt und kann dementsprechend verstellt werden. Weiterhin werden vielfältige Anbaumöglichkeiten bei diesen Pflegebetten geboten. Diese Pflegebetten sind im höheren Preissegment angesiedelt und aus diesem Grund sollte bei der Auswahl genau überprüft werden, welche Anforderungen das Bett erfüllen muss und worauf man verzichten kann. Dabei spielt natürlich gleichermaßen der Grad der Behinderung des Pflegebedürftigen eine wesentliche Rolle. Wird ein Pflegebett mit vielen technischen Raffinessen zur Pflege benötigt, so ist das Mieten bzw. Ausleihen auch eine gute Alternative, um Geld zu sparen. Vor allem ist diese Möglichkeit sinnvoll, wenn es sich um eine absehbare Bettlägerigkeit des Betroffenen handelt.
Pflegebetten für die häusliche Pflege
Für viele Menschen ist gleichfalls das Design der Pflegebetten entscheidend, denn gerade bei der häuslichen Pflege, sollte sich das Bett harmonisch in das bereits vorhandene Mobiliar einfügen und nicht als Störfaktor erscheinen. Meistens sind die Seiten-, Kopf- und Fußteile der Betten in einem schönen Holzton gehalten und lassen sich somit optimal in den Wohnbereich integrieren. Damit die Pflegebetten leicht zu verschieben sind, sind sie mit einem Fahrgestell im unteren Bereich ausgestattet, welches nicht immer als ansehnlich zu bezeichnen ist. Aber auch hierfür haben sich die Hersteller Lösungen einfallen lassen und bieten spezielle Holzverkleidungen an. Ebenso gibt es unauffällig aussehende Fahrrollen, die in Pfostenbeine integriert werden können.
Weitere Informationen zu Pflegebetten finden Sie unter:
Das stete Liegen des Nutzers von einem Pflegebett geht mit unangenehmen Begleiterscheinungen einher, denen nur durch eine gezielte Mobilisation und eine passgenaue Matratze vorgebeugt werden kann. Deshalb sollte man das Pflegebett nicht mit einer beliebigen herkömmlichen Matratze ausstatten. Stattdessen haben sich spezielle Matratzen für Pflegebetten etabliert, deren Verwendung nachweislich gesundheitsfördernd bzw. –erhaltend wirkt.
Das Angebot bei den Matratzen für Pflegebetten ist vielfältig und stellt sich dabei genauso variabel dar, wie die Bedürfnisse der Pflegebettnutzer. Entsprechend sind eine fachgerechte Beratung und eine darauf basierende kompetente Auswahl der Pflegebettmatratze obligatorisch.
Prävention gegen Dekubitus mit der richtigen Pflegebettmatratze
Eine häufige und unangenehme Begleiterscheinung der Bettlägerigkeit ist neben der gefürchteten Lungenentzündung auch der so genannte Dekubitus. Dabei handelt es sich um ein Druckgeschwür, welches dadurch entsteht, dass durch eine kontinuierliche Belastung bestimmter Körperstellen, wie man sie beim langen Liegen in einer bestimmten Position induziert, eine Blutmangelversorgung der betroffenen Regionen vorherrscht. Besonders dekubitusgefährdet sind Steißbein und Fersen. Deshalb wird von Experten ein regelmäßiger Lagerungswechsel zwischen Rücken und beiden Seiten empfohlen.
So präzise man diese Anweisungen auch befolgt, über kurz oder lang tritt ein Dekubitus zwangsläufig auf. Die leichten Formen des ersten Grades lassen sich noch recht gut mit Wundheilsalben behandeln, während schwerwiegende Formen des dritten Grades sogar mit Nekrosen einhergehen, die nicht selten operativen Behandlungen bedürfen. Um es nicht so weit kommen zu lassen, stehen für Pflegebetten besondere Dekubitusmatratzen zur Verfügung.
In den einfachen Ausführungen bestehen diese aus Schaumstoff mit integrierten Antidekubitusfederungen. Diese Kombination gewährleistet ein optimales Anpassen der Matratze an den Körper des Liegenden, so dass weder Steiß noch Fersen übermäßiges Gewicht zu tragen haben. Solche Dekubitusmatratzen sind ausschließlich zur Prävention und Behandlungen des Dekubitus der Grade eins und zwei verwendbar.
Für schwerwiegende Druckgeschwüre oder insofern der oder die Pflegebedürftige dazu neigt, kommen nochmals gesonderte Matratzen zum Einsatz. Zumeist handelt es sich dabei um Luftkammermatratzen. Eine mit mehreren Luftkammern ausgestattete Matratze wird kontinuierlich durch ein Aggregat mit Luft gefüllt. Sie hat die Eigenschaft, das Auflagegewicht zu reduzieren und somit die Entstehung von Druckgeschwüren zu vermeiden oder gar bereits bestehende Dekubiti zu entlasten und abheilen zu lassen.
Inkontinenzmatratze für Pflegebetten
Inkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem bei bettlägerigen Patienten. Insofern kein Blasenverweilkatheder gelegt wurde, muss der Inkontinenz mit Windeln der Kampf angesagt werden. Da dies nicht unbedingt dem Blasen- und Schließmuskeltraining dient, verzichten viele Pflegebedürftige auf dieses Hilfsmittel. Leider geschieht dabei das ein oder andere Malheur und Blase und Darm entleeren sich im Bett. Für diese Fälle gibt es spezielle Inkontinenzmatratzen für Pflegebetten, die eine hygienische Unterlage trotz Inkontinenz garantieren.
Es handelt sich dabei um Matratzen, die von oben derart beschichtet sind, dass weder Kot noch Urin einsickern können. Von unten ist jedoch eine gute Belüftung gewährleistet, so dass sich kein ungesundes Klima in der Matratze bildet.
Da derartige Inkontinenzmatratzen jedoch auch Schweiß nicht aufnehmen und somit ein unangenehmes Liegegefühl induzieren, empfiehlt sich die dringende Verwendung einer feuchtigkeitsdurchlässigen aber austauschbaren Auflage.
Orthopädische Matratzen für Pflegebetten
Orthopädische Probleme sind häufige Thematiken, die im Zusammenhang mit einer Bettlägerigkeit auftreten. Sei es, dass schwerwiegende Knochenproblematiken erst zur Pflegebedürftigkeit geführt haben oder weil man durch die fehlende Mobilität mit Knochenschmerzen geplagt ist, fast jeder Mensch, der ein Pflegebett nutzt, klagt über orthopädische Gesundheitsstörungen.
In diesem Zusammenhang treten orthopädische Matratzen für Pflegebetten auf den Plan. Insofern weder Dekubitusgefahr noch Inkontinenz besteht und somit derartige Sondermatratzen nicht erfordert werden, sollte die orthopädische Matratze immer die bevorzugte Wahl gegenüber der Standardmatratze für Pflegebetten sein.
Diese Matratze unterstützt die natürliche Form der Wirbelsäule und beugt somit Bandscheibenleiden vor und kann derartige Beschwerden sogar lindern. Eine garantierte Formstabilität verhindert das Bilden von Lagerungskuhlen, die ihrerseits wiederum massive Beschwerden in Muskeln und Knochen induzieren können.
Pflegebettmatratzen für Allergiker und transplantierte Personen
Menschen, die unter Allergien leiden oder eine Organ- beziehungsweise Stammzelltransplantation hinter sich gebracht haben, stellen besondere Anforderungen an eine Pflegebettmatratze. Immerhin verbringen sie auf ihr den Großteil des Tages, so dass sich hier ein enormes Gefahrenpotenzial birgt.
Gerade im Zustand nach einer Transplantation, egal ob Stammzellen zur Krebstherapie oder Organe wegen Organversagen, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Immerhin werden derartige Menschen mit immunsupprimierenden Medikamenten behandelt, um eine Abstoßungsreaktion zu unterdrücken. Dadurch werden sie jedoch anfälliger für ansonsten ungefährliche Keime.
Ähnlich verhält es sich bei Allergikern, denen eine gewöhnliche Matratze mit erheblichem Wohlfühlpotenzial für Staubmilben gefährlich werden kann.
Hierfür gibt es spezielle allergen- und keimarme Pflegebettmatratzen. Dabei wird in der Matratze ein spezielles Materialgemisch verarbeitet, welches ein keimhemmendes Klima bietet, so dass Krankheitserreger sich nur eingeschränkt vermehren können und gleichzeitig sehr leicht zu reinigen und desinfizieren ist. Durch diese besondere Konzeption sind derartige Matratzen für den immungeschwächten Nutzerkreis hervorragend geeignet.
Matratzen für Pflegebetten mit Gewichtsberücksichtigung
Matratzen für Pflegebetten müssen äußerst präzise auf den Nutzer abgestimmt sein, denn die landläufige Aussage, dass eine Matratze unbedingt hart sein muss, ist inzwischen deutlich widerlegt.
Stattdessen kommt es bei einer guten Pflegebettmatratze darauf an, dass diese sich optimal dem Körper und seiner natürlichen Form anpasst. Entsprechend spielt auch die Abstimmung auf das Körpergewicht eine entscheidende Rolle.
Eine schwergewichtige Person benötigt unbedingt eine härtere Matratzenform als dünne und zierliche Menschen. Nur so kann garantiert werden, dass die Matratze im gewünschten Maß nachgibt, ohne an Stabilität einzubüßen.
Weitere Auskünfte unter folgendem Link: Matratzen für Pflegebetten
Patientenlifter dienen dazu, eine körperbehinderte Person aus einem Rollstuhl heraus in ein Sitzmöbel oder auf ein Liegemöbel zu heben und umgekehrt. Der Transfer von zumeist stark mobilitätseingeschränkten Personen vom Rollstuhl zum Bett, in die Badewanne oder auf den WC-Sitz oder umgekehrt erfolgt je nach der gerätetypisch vorgesehenen Weise. Die Hubeinrichtung wird von einer Begleitperson oder fallweise auch vom behinderten Benutzer selbst bedient. Beim Einsatz durch Pflegekräfte erfolgt dies zur Vermeidung von Rückenverletzungen und Überlastungen. Im folgenden Text werden die verschiedenen Hebelifter kurz vorgestellt.
Patientenheber
Die meisten Patientenheber verfügen über eine elektrische Hebefunktion und sind mit einer integrierten Notabsenkung ausgerüstet. Das Fahrgestell ist manuell spreizbar um auf die Bedürfnisse der Person mit Behinderung genau anzupassen und um so die Standfestigkeit des Patientenhebers zu erhöhen.
Gewisse Geräte lassen sich sich mit wenigen Handgriffen zusammenlegen und sind so gut transportierbar. Für das Anheben gibt es verschiedene Arten von Gurtensystemen, welche auf die Behinderung abgestimmt werden können. Patientenheber haben den Vorteil, dass sie mobil und daher flexibel einsetzbar sind.
Mehr Informationen zu Patientenhebern finden Sie unter: Patientenheber
Deckenmontierte Hebesysteme
Deckenmontierte Hebesysteme sind in allen Arten von Pflegeumgebungen oft eine ideale Lösung zum Heben und Bewegen von Personen von einer Stelle an eine andere. Ein deckenmontiertes System benötigt keine Bodenfläche und macht Hebevorgänge viel leichter, rascher und sicherer.
Hebesysteme dieser Art können normalerweise in praktisch jedem Raum montiert werden und erreichen jede beliebige Stelle im Raum, wobei Möbel und Bodenbeläge kein Hindernis darstellen. Diese Lösung spart auch Zeit, da alles, was für ein effizientes Heben und Verlagern benötigt wird, stets zur Hand ist, immer geladen und betriebsbereit sobald es gebraucht wird.
Weitere Informationen zu deckenmontierten Hebesystemen finden Sie unter: Deckenmontierte Hebesysteme
Auf dem Hilfsmittelmarkt existieren zahlreiche verschiedene Hilfsmittel um das Baden oder Duschen zu erleichtern. Dabei gibt es Hilfen für ein liegendes Baden oder sitzendes Baden/Duschen. Speziell angefertigte Hilfsmittel werden im Badezimmer eingesetzt, um die Gefahr des Ausrutschens zu vermeiden.
Bade- und Duschstühle
Bade- und Duschstühle, Badehocker, -bretter und -sitze Um Stürzen vorzubeugen, kommen Duschstühle, Duschhocker, Duschsitze und Badebretter zum Einsatz. Sie verfügen über rutschfeste Füße und ergonomisch geformte Sitzflächen- teilweise mit Hygieneausschnitt. Je nach Bedürfnissen existieren viele verschiedene Modell auf dem Markt, dies können beispielsweise Duschhocker mit höhenverstellbaren Beinen, wandbefestigte Duschklappsitze oder auch Badebretter sein.
Badewannenlifter
Badewannenlifter erleichtern beziehungsweise ermöglichen den Einstieg und Ausstieg aus der Badewanne. Der Höhenunterschied zwischen Badewannenrand und Badewannenboden wird mit Hilfe einer Hubeinrichtung überwunden. Mit Badewannenliftern sind folgende Möglichkeiten gegeben: Übersetzen aus stehender Haltung,
Übersetzen aus sitzender Haltung, Baden in sitzender Haltung, Heben und Senken innerhalb der Badewanne.
Kippbadewanne
Die ideale Pflegewanne für Dusch- und Vollbäder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die besondere Form der Pflegewanne sowie eine spezielle Intimpflegeöffnung im Sitz ermöglichen eine komfortable Pflege. Mittels Elektromotor lässt sich die Wanne stufenlos bis zur Liegeposition schwenken und ermöglicht so ein Ganzkörpervollbad bei einem extrem niedrigen Wasserverbrauch. Die Kippbadewanne befindet sich auf einem Untergestell mit einstellbaren Stellfüssen. – Rutschfester selbstständiger Ein- und Ausstieg – Sichere Duschmöglichkeit mit Option: Vollbad/Fussbad – Keine Türen, einsetzbar mit Liftern – Grosse Pflegeöffnung für den Gesässbereich – Geringer Wasserbedarf (80-120 Liter) – Ergonomisch angeformtes Rückenteil mit Bein-Stufenlagerung – Geringer Platzbedarf Kippbadewanne (Badewanne mit Kippvorrichtung).
Die Benutzung der Toilette und des Bades ist etwas sehr intimes. Man möchte sich hierher zurückziehen, um seinen körperlichen Bedürfnissen und seinem Anliegen nach Sauberkeit und Gepflegt sein nachzukommen.
Das Bad ist ein Rückzugsgebiet, in dem man so lange wie möglich allein ohne Hilfe – auch wenn es die liebe volle Unterstützung von Familienmitgliedern ist – zurechtkommen möchte. Dies ermöglichen speziell für Ihre Anforderungen ausgewählten Toilettenhilfen. Platzsparend und sicher unter Berücksichtigung Ihrer Individualität ist unser Ansatz, um Ihnen Ihre Selbständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.
Toiletten
Elektrisch höhenverstellbaren WC-Gestelle gibt es als Unterputzmodell (Systemwand) und als Aufputzmodell (Vorwand). Beide Systeme sind für alle WC-Keramiken mit DIN-Standard-Befestigung geeignet.
Mit der Neigefunktion lässt sich die WC-Keramik stufenlos bis 7,5 Grad neigen. Diese Möglichkeit kann auch als Aufstehhilfe genutzt werden. Die Funktion ist für alle Lift-WCs erhältlich. Weitere Informationen unter: Toilettenhilfen
Closomat
Closomat erlaubt es pflegebedürftigen und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen, ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Closomat erleichtert den Gang zur Toilette und sorgt automatisch für Hygiene und wohltuende Sauberkeit. Zuhause und in Institutionen, wie Spitälern, Heimen oder Reha-Kliniken, ist Closomat für Patienten und Pflegende die ideale Lösung. Verschiedene Hilfsprodukte gestalten die Nutzung individuell und barrierefrei. Weitere Informationen unter: Closomat
Toilettenstühle
Auf dem Hilfsmittelmarkt existieren viele verschiede Varianten und Modelle von Toilettenstühlen. Diese wurden entwickelt um dem Benutzer und den Pflegenden auch unter schwierigen Bedingungen grösstmögliche Sicherheit und Unterstützung bei der täglichen Körperpflege zu bieten. Weitere Informationen unter:
Die Bad- und Hygienehilfen erleichtern den Toiletten-, den Dusch- bzw. den Badevorgang für alle, die zusätzliche Unterstützung im Badezimmer benötigen. Für jede Anforderung gibt es das passende Produkt: ob der Nutzer viel oder wenig Unterstützung braucht, ob er klein oder gross ist oder ob das Waschen in der Badewanne oder der Dusche stattfindet.